Hechtangeln in Irland

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Irland - das ultimative Reiseziel für Hechtangler

Hecht

Irland, die grüne Insel im äußersten Westen Europas, wird seit vielen Jahren als eines der weltbesten Reiseziele für Angler gepriesen. In früheren Zeiten galt dies insbesondere für das Angeln auf Lachs und Forellen. Inzwischen hat Irland aber auch unter Hechtanglern einen hervorragenden Ruf. Es gibt in Irland keine gesetzlich festgeschriebenen Schonzeiten für Hechte, Angler können dem Räuber deshalb das ganze Jahr hindurch nachstellen.

Hechte gehören inzwischen zu den beliebtesten Fischarten unter Anglern in Europa und Nordamerika und auch bei irischen Anglern wird das Hechtfischen immer beliebter.

Irland ist stolz auf Tausende Seen (Loughs) und mehrere Tausend Kilometer Flüsse und Kanäle voller Hechte; Gewässer, die zum Großteil noch keinen Befischungsdruck kennen. Die Vielzahl an Hechten und die Qualität der Gewässer kann deshalb alle Erwartungen erfüllen. Dies gilt für ausgesprochene Hechtspezialisten ebenso, wie für erfahrene Allrounder oder Anfänger. Und um die hohe Qualität für Hecht-Angler auch in der Zukunft zu erhalten, wurden unlängst einige Schutzbestimmungen erlassen. Die besten Angelplätze für Hecht werden in unseren so genanten Exzellenz-Zentren aufgeführt.

Der Hecht (Esox lucius) ist in Irland der größte Süßwasser-Raubfisch. Er kommt in allen Gewässern vor, von Teichen über große Seen bis hin zu Flüssen und Kanälen. Irische Hechte wachsen schnell und können in einigen Gewässern bis zu 20 kg schwer werden; Fische mit einem Gewicht von 10 kg sind weit verbreitet. Hechte sind Fress-Opportunisten. Zu ihrer Beute zählen zumeist Weißfische wie Rotaugen, Rotfedern und Brachsen, aber etwa auch Aale. Der lange torpedoförmige und mit grünen Tarnflecken überzogene Körper, sowie ihre großen Augen und das beeindruckende Maul mit einer Vielzahl furchterregender Zähne machen den Hecht zu einem effizienten Jäger. Der harte Widerstand den wilde irische Hechte im Drill liefern, ist ein weiterer Grund, warum dieser Fisch unter Hobbyanglern so beliebt ist.

Klimatische Einflüsse auf irische Hechte

Hechte werden in Irland ganzjährig gefangen. Der Erfolg hängt aber auch hier von Wetter, Wasserstand, Luftdruck und Temperatur ab. Zudem gilt es, das Verhalten irischer Hechte zu beachten. Die meisten Seen und Flüsse zeigen beim Wasserstand ein saisonales Auf und Ab. Winterhochwasser lässt manche Flüsse hin und wieder über die Ufer treten und erschwert dann auch den Zugang zu den Seen. Stürme im Frühjahr oder Herbst können das Bootsfischen auf größeren Seen vorübergehend zu unsicher machen. Aber wie auch immer: Hechtangler finden dann immer ein geschütztes Gewässer. So wie etwa der Fluss Barrow, der auch bei Zeiten von Hochwasser befischt werden kann: der Barrow ist durch eine Reihe von Stauwehren unterteilt und viele seiner Nebenkanäle können mit Booten befahren werden. In Zeiten von Hochwasser ziehen sich auch viele Futterfische in diese Kanäle zurück – und werden dabei begleitet von sehr großen Hechten: In den vergangenen Jahren wurden die meisten der sehr großen Hechte in solchen Kanalabschnitten im Winter gefangen. Heiße Sommertage sind vermutlich die einzige Zeit im Jahr, wenn Hechte tagsüber nicht aktiv sind.

Folgende Gesetze wurden zum Schutz unserer Hecht und Weißfisch-Bestände erlassen. [.doc, 56kb]